Dateiformate

Hier wollen wir Euch einen kleinen Überblick über die gängigsten Audio- und Video-Dateiformate geben:

MP3

MP3, eigentlich MPEG-1 Audio Layer-3, ist ein patentiertes Dateiformat zur verlustbehafteten Komprimierung von Audiodaten, entwickelt am Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen in Erlangen.

Wie andere Formate setzt MP3 darauf, dass die Wahrnehmung des Menschen begrenzt ist. Die Menge der Töne, die vom Menschen beispielsweise wegen ihrer Frequenz oder Lautstärke nicht wahrgenommen werden können, wird reduziert. Das ist ein verlustbehaftetes Verfahren, das Ausgangssignal kann nicht reproduziert werden. Die Verluste hängen stark von der Übertragungsfrequenz ab. Bei etwa 128 kBit/s sind die Unterschiede zum Original kaum wahrzunehmen, wenn es sich um Musik mit einem geringen Dynamikumfang handelt (Pop-Musik, Synthesizer, Techno). Beispielsweise bei Gitarren- oder Violinenmusik erkennt man bei 128 kBit/s aber schnell unangenehme akustische Fehler. Hier sind durchschnittliche Datenraten von 192 kBit/s oder höher zu empfehlen.

Die MP3-Technologie wird für so genannte MP3-Player eingesetzt, mit denen man auch unterwegs Musik hören kann. MP3-Player unterscheiden sich im wesentlichen in der Speichertechnik, so gibt es Abspielgeräte mit Festplatten (z. B. iPod), mit Festspeicher, mit verschiedenen Speicherfingern oder Speicherkarten und mit CD oder Mini-CD als Speichermedium.

Wikipedia über das MP3-Format

 

Ogg Vorbis – Das alternative Audio-Format

Weil der Musikstandard MP3 patentiert ist, und für jede Nutzung in Software Lizenzgebühren gezahlt werden müssen, haben einige Programmierer der Freien Software – Szene ein eigenes freies und kostenloses Audioformat entwickelt: Ogg Vorbis.

Der entscheidende Vorteil gegenüber allen anderen Audioformaten: Ogg Vorbis ist – genauso wie das Freie Betriebssystem Linux – Freie Software. Das heißt, Programmierer auf der ganzen Welt steuern ihr Fachwissen und ihre Kreativität bei, um das Format immer besser zu machen und weiterzuentwickeln. Damit hat man technisch gesehen die Nase ganz weit vorn. Die Musikstücke sind kleiner und klingen besser als eine MP3-Datei. Zudem entfallen sämtliche Gebühren für die Nutzung dieses Standards, da es sich um ein nicht-kommerzielles Projekt handelt.

In Verbindung mit P2P Tauschbörsen könnte aber auch dieses Format seinen großen Durchbruch erleben, wenn es erst genügend Leute gibt, die ihre Songs ins .ogg Format enkodieren. Software zum Herstellen und Ausprobieren von allen Formaten erhält man kostenlos auf diversen Websites.

Wikipedia über das Ogg-Format

 

Windows Media Audio – WMA

Windows Media Audio (WMA) ist ein proprietärer Audio-Codec von Microsoft und Teil der Windows Media Plattform.

Neben dem Windows Media Player und vielen anderen Software-Playern beherrschen auch manche eigenständigen Hardware-Abspielgeräte das Dekodieren von WMA-Dateien. Der WMA Codec unterstützt in seiner „Professional“-Variante bis zu 24 bit/96 KHz bei einer variablen Bitrate von bis zu 768 kb/s und Surround-Ton mit bis zu 7.1 Kanälen. Daneben gibt es eine Version, die speziell auf Quellmaterial, das Stimmaufnahmen enthält, abgestimmt ist (Windows Media Audio Voice), sowie den verlustfreien Codec Windows Media Audio Lossless.

Dateien, die WMA-kodierte Audio-Streams enthalten, sind meist in Microsofts Container-Format „Advanced Streaming Format“ (ASF) eingebettet. Diese Dateien haben meistens die Dateiendung „.asf“, im Falle einer reinen Audio-Datei können sie aber auch die Endung „.wma“ tragen.

Das Windows Media Format unterstützt auch die Einbindung von Digital Rights Management (DRM), die dem Urheber von geistigem Eigentum die Regelung der Zugriffsrechte auf Tonmaterial ermöglichen soll. In der Praxis wird diese Technik häufig als Kopierschutzmaßnahme bzw. als Abspielbeschränkung eingesetzt.

Wikipedia über das WMA-Format

 

AVI

AVI (Audio Video Interleave) ist ein von Microsoft definiertes Multimedia-Format AVI ist auf MS Windows-basierten Systemen der De-facto-Standard für Audio-/Video-Daten. Die wichtigste Alternative zu AVI stellt MPEG (Moving Picture Experts Group) dar und ist im Gegensatz zu AVI ein breit abgestützter Standard.

Bei AVI werden die unterschiedlichen Daten in so genannten Streams abgespeichert. Das AVI-Format bildet hierbei lediglich den Container – die Daten selbst können mittels unterschiedlicher Verfahren komprimiert sein. Die Aufgabe der (De)Komprimierung übernimmt der Codec.

Wikipedia über das AVI-Format

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